Wellington Tag 1 10.04.2026
Nach einer ruhigen Fährüberfahrt sind wir mitten in der Nacht in Wellington angekommen. Natürlich waren so spät alle freien Campingspots schon belegt, also haben wir am Straßenrand geparkt. Wir stand dann doch so schief, dass wir für quer im Bett schlafen mussten, damit Paul Lisa in der Nacht nicht überrollt. Ab 6:00 Uhr morgens war die Straße gut befahren und auch der Flughafen in der Nähe hat wohl wieder den Betrieb aufgenommen. Entsprechend laut war es dann. Nach einem Frühstück im Camper haben wir dann auf den kostenfreien Stellplatz umgeparkt und sind mit dem Bus ins Zentrum gefahren. Dort haben wir uns das große Museum Te Papa angeschaut. Auf 5 Etagen kann man, teils interaktiv, ganz viel zur Neuseeländischen Geschichte, der geographischen Lage und der Tier-/ Pflanzenwelt lernen.


Mit Unterbrechung von einer Mittagspause haben wir den ganzen Tag im Museum verbracht.

Ca. 15min vor Schließzeit sind wir dann auch wieder raus und mit dem Bus zurück zum Camper gefahren.
Wellington Tag 2 11.04.2026
Unser Tag startet bei einer kleinen Wanderung auf den Hausberg von Wellington Mt. Victoria. Auf dem Weg kommen wir an einem Herr der Ringe Drehort vorbei und können dann von oben auf die Stadt runter schauen.





Danach geht es weiter ins Zentrum zur Cable Car Bahn. Eine kurze Fahrt später stehen wir im Botanischen Garten und essen dort auf einer Parkbank Mittag, bevor wir uns den Garten anschauen.



Am Nachmittag laufen wir dann noch am Parlament vorbei.



Für den Rückweg zum Camper nutzen wir wieder den Bus.
Flucht vorm Zyklon 12.04.2026
Für heute ist die Ankunft des Zyklons Vaianu gemeldet, der starken Wind und Regen über Neuseeland bringen soll. Bereits in der Nacht hat es ordentlich geregnet. Pünktlich zum Frühstück geht uns dann auch das Gas aus und Paul versucht 20min lang den Ansatzschlauch abzudrehen, denn wir haben noch eine zweite volle Gasflasche dabei. Der Schlauch sitzt fest und nach einigen vergeblichen Versuchen gibt es nur einen Apfel zum Frühstück. Dann fahren wir Einkaufen. An einem Baumarkt hilft uns ein netter Mitarbeiter mit dem Ansatz und schraubt ihn ab, sodass wir wieder kochen können. Den restlichen Tag verbringen wir mit Wäsche waschen und der Weiterfahrt nach Martinborough, wo wir die Nacht sicherheitshalber auf einem Campingplatz verbringen. Mit unserer Stellplatzwahl im Landesinneren haben wir eine gute Wahl getroffen. Der Zyklon hat an vielen Stellen im Norden und an der Küste ordentlich Schaden verursacht und bei uns gar nicht.

Castlepoint 13.04.2026
Unser Tag startet entspannt und wir starten bei bewölktem Hinmel Richtung Masterton. Dort angekommen biegen wir ab Richtung Meer. Wir fahren 1 Stunde lang, größtenteils ohne einer Menschenseele zu begegnen durch grüne Hügel. Dann erreichen wir Castlepoint, ein kleines Dorf an der Küste. Wir essen spät Mittag und machen dann einen kleinen Spaziergang zur Küste und dem Leuchtturm.


Danach geht’s die ganze Strecke, es ist die einzige Straße weit und breit, zurück nach Masterton. Eigentlich wären wir gern an der Küste weiter nach Norden gefahren, aber dort führen keine Straßen entlang. Wir verbringen also die Nacht an einem See in Masterton.
Hastings 14.04.2026
Heute fahren wir weiter nach Norden. Natürlich nehmen wir nicht die kürzeste, sondern die schönste Strecke. Diese führt uns kilometerweit durch Hügellandschaft. Vorbei an Unmengen von Schafen und Kühen. Die Abstände der Häuser zueinander werden immer weiter und irgendwann sind wir am „Arsch der Welt“. Hier wohnen die Menschen über eine Stunde vom nächsten Ort und der nächsten Einkaufsmöglichkeit entfernt. Das muss man wirklich wollen.


Dann erreichen wir den Ort mit dem längsten Namen der Welt. Der Name ist die Bezeichnung für einen Hügel.

Am frühen Abend erreichen wir Hastings und fahren auf einen Stellplatz ans Meer.
No responses yet