Tag 150 & 151 Ella

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Teeplantage und Nine Arch Bridge Ella 06.06.2026

Der erste volle Tag in Ella startet gemütlich mit Frühstück um 9 Uhr in unserer Unterkunft. Zum Vormittag gehen wir in den Ort und genießen als zweites Frühstück/ frühes Mittag einen Obstteller mit Kaffee bzw. Smoothie. Außerdem nutzen wir gutes Netz und schreiben an dem Blog über die Nationalparks, da das Internet in der Unterkunft nicht funktioniert.

13:00 Uhr haben wir etwas außerhalb eine Teetour gebucht. Dafür nutzen wir den Luxus eines Tuktuks, da es sonst zu weit ist. Die Straße wird gegen Ende ähnlich abenteuerlich wie in den Nationalparks und das Tuktuk schön durchgeschüttelt.
Die Tour ist sehr informativ und wir erfahren wie grüner und schwarzer Tee hergestellt werden. Es ist die selbe Pflanze, aber die Blätter werden verschieden verarbeitet. Wir legen auch selbst Hand an und pflücken eigenen Tee. Diesen dürfen wir am Ende sogar als grünen Tee fertig mitnehmen und den Verarbeitungsprozess komplett begleiten.

Zwischendurch gibt es ein Tee-Tasting mit 10 verschiedenen Sorten ( von weißem Tee über Grüntee bis hin zu Schwarztee) und typisch sri-lankische Snacks. Diese schmecken uns leider größtenteils nicht so gut, aber es war trotzdem sehr schön.

Nach der Teetour fahren wir mit dem Tuktuk zur Nine Arch Bridge, einer lokalen Sehenswürdigkeit. Wir haben Glück und passen genau den Moment ab, indem gerade ein Zug über die Brücke fährt. Sonderlich spektakulär ist das nicht, aber es scheint echt ein Ding zu sein, da einige Leute hier unterwegs sind.

Zurück in den Ort laufen wir auf den Schienen (der Zug kam ja gerade, ist also ungefährlich) und schlendern noch ein wenig herum, bevor wir uns was zum Abendessen suchen.

Wandertag in Ella 07.06.2026

Nach einem Frühstück in der Unterkunft starten wir Richtung Stadtzentrum und laufen dann etwa 4km zum Little Adam‘s Peak. Auf dem kleinen Berg angekommen, sind wir ganz schön verschwitzt, aber der Ausblick ist grandios. Man kann sowohl den Ella Rock sehen, als auch ins Flachland schauen. Wir genießen im Schatten die Aussicht und ein leichtes Lüftchen. 

Danach gehen wir zurück ins Stadtzentrum, chillen uns in eines der vielen Restaurants und machen eine lange Mittagspause. 14:00 Uhr starten wir zu unserer 2. kleinen Wanderung und laufen auf der Straße ein gutes Stück nach unten. In einer der unzähligen Kurven biegen wir nach links ab und Paul führt uns steile Treppen den Berg hoch. Wir gehen an vielen kleinen Häusern von Einheimischen vorbei und kraxeln immer höher. Schließlich kommen wir an einer Aussicht auf den Rawana Wasserfall an. Wir blicken auf den einige hundert Meter entfernten Wasserfall, als ein Junge an uns vorbei läuft und in einen kleinen Pfad nach unten einbiegt mit den Worten das es da zum Wasserfall geht.

Wir sind erst etwas unschlüssig, gehen ihm dann hinterher. Nach wenigen Metern kommt uns ein Mann entgegen, der ebenfalls bestätigt das es da zum Wasserfall geht und uns letztlich begleitet. Er bringt uns einen kleinen Pfad entlang zum Fluss und dann über Steine, halb kletternd halb springend, zum Wasserfall. Paul nimmt eine Dusche und Lisa badet ihre Füße, während der einheimische Farmer auf uns wartet. 

Dann bringt er uns erst flussabwärts und dann am rechten Hang steil rauf durch den Dschungel und angrenzende Reis- und Tomatenfelder zu den Zuggleisen, auf denen man bis Ella zurück laufen kann. Oben angekommen wollen wir ihm für seine Begleitung Geld geben, doch es stellt sich heraus, dass der Fremde nicht einfach nur nett und gastfreundlich war, sondern uns nur des Geldes wegen begleitet hat. Was wir ihm anbieten reicht ihm nicht aus uns letzten Endes ist er erst mit 5.000 LKR zufrieden und lässt uns weiter gehen. Wir sind enttäuscht von dieser Erfahrung, denn während des ganzes Weges machte der Fremde nicht den Eindruck uns für Geld zu begleiten, sondern aus reiner Gastfreundschaft. 

20 min laufen wir auf den Schienen zurück nach Ella und suchen uns dort ein Restaurant für ein kühles Getränk und Abendessen heraus.

Auflösung Gewinnspiel

Der Ring mit einem echten Saphir hat 33€ gekostet. Der 0,6 Karat schwere Saphir hat nicht den höchsten Reinheitsgrad und ist deshalb nicht so teuer, wie die reinsten Saphire.

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