Fährfahrt nach Nacula Island 14.05.2026
Wir verlassen unsere Unterkunft zeitig und lassen uns vom Vermieter zum Port Denarau bringen. Pünktlich 8:45 Uhr legt der Yasawa Flyer, ein Highspeedkatamaran, ab und wir fahren nach Nacula Island. Zwischendurch halten wir einige Male an anderen Inseln, wo Leute ein- und aussteigen. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir unseren Stop und werden von einem kleinen Boot direkt am Katamaran abgeholt. Mit einem „Bula“ werden wir herzlich in Empfang genommen und zum Safe Landing Eco Lodge gebracht. Dort beziehen wir dann direkt unsere kleine Hütte. Heute ist es bewölkt und windig, sodass wir den Nachmittag in der Hängematte am Strand verbringen.


Reef- Hopping Nacula Island 15.05.2026
8:00 Uhr gibt es Frühstück und so sitzen wir an einer langen Tafel mit den anderen Gästen und lassen uns Pancakes mit Erdbeermarmelade und verschiedene andere Gebäcke schmecken. 9:00 Uhr startet eine Tour zu verschiedenen Riffen und wir entscheiden spontan teilzunehmen. Wir ziehen Badesachen und unsere langärmligen UV- Shirts an und cremen uns mit Sonnencreme ein. Mit 3 anderen Gästen, dem Bootsfahrer und Jo, unserem Guide, fahren wir raus aufs Meer und zu einer Nachbarinsel. An unserem 1. Stop können wir viele bunte Korallen und einige Fische bestaunen. Dann fahren wir ein Stück weiter zum nächsten Riff. Dort sehen wir ebenso bunte Korallen und Lisa sieht sogar eine Meeresschildkröte. Paul ist leider zu weit weg und ist nicht rechtzeitig an der Sichtungsstelle, da ist die Schildkröte schon weiter ins tiefe Wasser geschwommen. Am 3. Stop haben wir dann beide Glück und können einen Riffhai bestaunen.



Das Bild von unserem Hai ist mehr ein Suchbild. Aber wenn ihr denkt ihr seht einen großen grauen Fisch, dann ist das der Hai. Zurück an Land gibt es dann direkt Mittag und den Rest des Tages verchillen wir am Strand.
Kleine Wanderung über Nacula Island 16.05.2026
Heute ist es wieder recht grau und stürmisch, daher verbringen wir den Vormittag ganz entspannt am Strand. Nach dem Mittagessen machen wir uns dann auf den Weg auf einen Hügel mit Aussicht über die Insel. Zuerst laufen wir durch ein anderes Resort und dann einen kleinen Weg nach oben. Der Weg ist gesäumt von etwa 2m hohem Gras, was uns der Wind ganz schön in die Quere pustet. Wir haben ganz schön zu tun, uns durchs Gras zu kämpfen und sind froh, dass es bewölkt ist. Auf etwa 260m ü.NN angekommen, werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt.





Der Weg zurück ist genauso mühsam und nach etwa 8km kommen wir pünktlich zur Flut an unserer Hütte an und springen direkt ins kühle Meer.
Gottesdienstbesuch und Abreise 17.05.2026
Heute reisen wir weiter nach Naviti Island. Wir packen also alle Sachen und stellen die Rucksäcke im „Speiseraum“ (eine überdachte Fläche mit Tischen und Stühlen) ab. Spontan werden wir von einer Gruppe aus Franzosen und US-Amerikanern gefragt, ob wir mit zur Kirche wollen. Wir schließen uns an und Jo bringt uns ins Dorf. Eigentlich ist der Dorfbesuch kostenpflichtig und man muss beim Chief um Erlaubnis bitten und ein Gastgeschenk mitbringen. Da wir aber zur Kirche gehen, ist der Besuch kostenfrei.



Wir besuchen also einen Gottesdienst auf Fidschi. Obwohl wir kein Wort verstehen, so haben es uns besonders die Lieder angetan. Komplett ohne Instrumente wird hier mehrstimmig gesungen und jeder singt laut mit. Kein Genuschel und Gemurmel, wie man es aus deutschen Gottesdienstgesängen kennt, sondern richtiger Gesang. Da heute Muttertag ist und jede Frau einen kleinen Beitrag dazu beiträgt, müssen wir vorzeitig den Gottesdienst verlassen um pünktlich zur Fähre zu kommen. Wir essen noch schnell Mittag und werden dann von einem kleinen Boot zurück zur Fähre gebracht. Dann fahren wir etwa 1,5 Stunden Richtung Süden nach Naviti Island.

Auf Naviti Island beziehen wir erneut eine Hütte direkt am Strand und chillen uns an den Strand.
Strandtage, Schnorcheln und Lesen 18.-20.05.2026
Die Tage auf Naviti verbringen wir total entspannt. Bei Ebbe spazieren wir am langen Strand entlang, bei Flut gehen wir schnorcheln und bestaunen die bunten Korallen und Fische an unseren Hausriff und dazwischen liegen wir in der Hängematte und lesen. Nachmittags holt Paul uns von den vielen Kokospalmen eine Kokosnuss herunter, die wir dann zunächst trinken und dann noch das Fruchtfleisch auslöffeln. Zu den Mahlzeiten unterhalten wir uns immer nett mit den anderen Gästen (viele Franzosen und Australier, aber auch einige Deutsche). Die meisten sind wie wir Reisende mit mehreren Zielen und gerade aus Australien oder Neuseeland kommend. Die Mahlzeiten sind abwechslungsreich und immer lecker. Zum Abendessen gibt es sogar immer ein Stück Kuchen als Nachtisch.







One response
Sieht echt gekonnt aus, wie Paul auf die Palme geht. Wie im Paradies, mit Vollpension. Was uns der Herr alles schenkt. Halleluja.