Ankunft auf Koh Phi Phi 28.01.2026
Es heißt wieder Sachen packen und nach einem guten Mittagessen, es gibt Nudelsuppe, fahren wir 13:45 mit der Fähre von Phuket nach Koh Phi Phi. 2 Stunden dauert die Überfahrt, die wir auf einer gesamten Sitzreihe im klimatisierten Unterdeck chillen.


Wir kommen kurz nach 16;00 auf Koh Phi Phi an und schlagen uns den Weg durch Menschenmassen bis zu unserem Hostel. Schnell wird uns klar: diese Insel besteht nur aus Touristen. Der einzige große Ort ist eine Bettenburg gespickt mit Restaurants, Souvenirläden und Touranbietern für verschiedene Schnorchelausflüge. Wir fühlen uns direkt unwohl und das Gefühl bestärkt sich, als wir unser Hostel betreten. Ein einziger Raum, 12 Betten, 2 Toiletten und 1 Waschbecken- mehr nicht. Die nächsten 3 Nächte werden wir hier verbringen.

Nachdem alle Klamotten unter und im Bett verräumt sind, gehen wir noch eine Runde durch den Ort und suchen einen Strand. Wir finden nur Resortstrände oder Strände, an denen viele Longtailboote vor Anker liegen. Zum Abendessen suchen wir uns eines der Restaurants aus, die für uns vertretbare Preise haben (trotzdem doppelt so teuer, wie auf einem Nachtmarkt in Chiang Mai). Am Abend spielen wir noch eine Runde Schach, bevor jeder in sein eigenes Bett verschwindet.
Tag 1 Koh Phi Phi 29.01.2026
Unser Tag beginnt 7:15, wir ziehen uns so leise wie möglich an, um niemanden zu wecken und laufen zu einem Aussichtspunkt. Es geht ziemlich steil den Berg hoch und wir sind froh, dass es so früh noch nicht ganz so heiß ist. Von oben haben wir einen tollen Blick auf den Ort und die eine Inselhälfte. Wir machen eine längere Pause, bevor es dann ein größerer Spaziergang zu einem Strand wird.



Am Long Beach angekommen, müssen wir feststellen, dass dieser Strand kaum Schattenmöglichkeiten bietet und es hier durch die Boote sehr laut ist. Also beschließen wir erstmal in den Ort zurück zu laufen, was zu essen und uns dann einen schöneren Strand für den Nachtmittag zu suchen. Genauso machen wir es auch und verbringen den Nachmittag bis zum Abend am Love Beach im Schatten einer Baumes. Das Wasser ist türkis, klar und badewannenwarm.

Tag 2 Koh Phi Phi 30.01.2026
Auch heute startet unser Tag früh und wir fahren mit einem Kanu zum Monkey Beach. Dort sind wir mit nur wenigen Booten fast allein, nur leider auch ohne Affen. Nach kurzem Aufenthalt beschließen wir die große Bucht zu queren und noch an einen anderen Strand zu fahren. Die Wellen sind hoch und die vielen Boote, die an uns vorbei fahren machen die Wellen noch höher. Das macht keinen Spaß. Endlich am Strand angekommen, auch da die Ernüchterung, viele Menschen, viele Boote und kein Schatten. Wir haben das Kanu nur für 2h gemietet und beschließen auch hier zügig wieder aufzubrechen und an Land zurück zu paddeln.



Hohe Wellen und Gegenwind machen das Paddeln anstrengend und irgendwann wird Lisa dann auch wieder schlecht. Wir schaffen es rechtzeitig an den Strand und obwohl wir fast 45min überzogen haben, müssen wir nix nachzahlen. Wir gehen zum Hostel zurück und ruhen uns kurz aus, bevor wir Mittagessen gehen. Nach der Stärkung gehen wir 45min zu einem ruhigeren und abgelegeneren Strand. Wir müssen einmal über den Berg und sind ziemlich durchgeschwitzt, als wir ankommen. Unterwegs gehen wir an den Hütten der Einheimischen vorbei und was wir sehen ähnelt teilweise einer Müllhalde. Es ist erschreckend zu sehen, wie die Menschen hier leben, nur wenige Meter von teuren Resorts entfernt. Als wir am Meer ankommen springen direkt ins Wasser und kühlen uns etwas ab, bevor wir den Nachmittag auf der Picknickdecke mit lesen und chillen verbringen. Am Abend müssen wir schon wieder Wäsche waschen gehen- die Handtücher stinken und durch die Hitze haben wir einen hohen Tshirtverbauch. Während die Wäsche wäscht, sitzen wir gegenüber im Restaurant und essen sehr leckeres Curry.




3 Responses
Wie lange bleibt ihr dort? Es scheinen nicht eure Traumstrände zu sein.
Habt trotzdem eine schöne Zeit.
Liebe Grüße von Mama
Wir sind bereits gestern nach Koh Lanta gefahren. Die Insel ist deutlich größer und bis auf eine katastrophale Unterkunft ist es hier sehr schön.
Das klingt fast so als wäret ihr oft auf der Flucht vor etwas. Das wäre nix für mich . Ich wünsche euch dass ihr bald wieder in bessere Gegenden kommt.
Liebe Grüße von Omi